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Wissenschaft und Forschung

XCU ist ein neues Durchbruchprodukt in der Rasenpflege für Profis

XCU stellt eine neue Generation der Düngermittel (konkret Harnstoff), umhüllt mit einer Zweischicht-Membrane, gebildet von Polymer und Elementarschwefel (PCSCU), dar.

In dieser Düngermittel-Gruppe bieten sie die höchste Stickstoff-Konzentration (43%) in allen zurzeit am Markt erreichbaren Düngermitteln, in den eine physikalische Barriere (Membrane) auf Basis von Elementarschwefel verwendet wird. Diese hohe Stickstoff-Konzentration ermöglicht den Profis bei der Rasenpflege größere Flächen mit kleineren Mengen an Düngermitteln zu
erhalten, was im Endeffekt - unter anderem - eine Kostenersparung bedeutet. XCU ist einzigartig, indem es auf dem Markt das einzige Düngermittel aus der Gruppe der Düngermittel ist, die mit einer Zweischicht-Membrane, gebildet von einem Polymer und dem Elementarschwefel (PCSCU), umhüllt sind, wo die Innenmembrane mit einer feinen Schicht des vernetzten Polyurethans gebildet wird, die umhüllt und gleichzeitig das Harnstoff-Körnchen schützt.

Die Außenschichten von XCU (umhüllende Polyurethan-Membrane von außen) setzen sich (in Richtung von der Mitte nach außen) aus einer Schicht (Membrane), gebildet von Elementarschwefel, und einer Außenschicht (am weitesten von der Körnchen- -Mitte), bestehend aus gefärbtem Wachs, zusammen. Diese beiden Schichten schützen die innere Polymer-Membrane vor mechanischer Beschädigung. Diese einzigartige Anordnung der Umhüllung hat weniger beschädigter Körnchen (während der Manipulation und Lagerung) zur Folge, was im Endeffekt eine schnelle Freisetzung der Nährstoffe hindert, weil ein beschädigtes Körnchen verhält sich als ein nicht umhülltes Körnchen. Weiterhin besteht ein kleineres Risiko der „Rasenverbrennung” und nicht zuletzt verlängert sich die Wirkung. Ein weiteres, nicht weniger bedeutendes Ergebnis der auf dieser Weise konzipierten speziellen Membrane ist die fast absolute Eliminierung des sog. „Lock-off‘-Effekts*, was im Endeffekt heißt, dass der Stickstoff der Pflanze tatsächlich zur Verfügung steht, und das noch im vorausgesetzten Zeitintervall.

Die meisten Düngermittel setzen den Stickstoff zu schnell frei, damit der Rasen oder andere Pflanzen fähig sind, ihn völlig auszunutzen. Dementgegen setzt XCU gerade so viel Stickstoff frei, wieviel die Pflanze verbraucht, und zwar in einem längeren Zeitraum. Dank der einzigartigen, beständigen XCU-Membrane wird eine gleichmäßige Versorgung mit Nährstoffen gesichert, so dass nur eine einzige Anwendung einen gesunden grünen Rasen bis zu 10 Wochen lang „hervorzaubert”. Eine perfekte Kurve der Stickstoff-Freisetzung (siehe Diagramm) für XCU, kombiniert mit einem sehr hohen Maß der freigesetzten Nährstoffe garantiert ein hochwertiges Ergebnis und spart gleichzeitig Ihre Düngerkosten. Bei einem gegenseitigen Vergleich des Kurvenverlaufs der Freisetzung eines Wettbewerbsprodukts (SCU) und XCU ist auf die erste Sicht zu sehen, dass die Kurve der Freisetzung für XCU keinen parabolischen Verlauf hat, sondern im Gegenteil einen fast linearen Verlauf ausweißt, was eine sehr gleichmäßige und stabile Stickstoff-Freisetzung bis zu 10 Wochen bedeutet.

* Der Ausdruck „Lock-off” wird in den Fällen verwendet, wenn ein Teil der Düngermittel-Körnchen, in der Regel handelt es sich um Harnstoff, mit einer so starken Membrane umhüllt ist, dass es bei diesem Teil der Körnchen zu einer Freisetzung der Nährstoffe nicht im angeforderten Zeitintervall kommt, im äußersten Fall kommt es dazu gar nicht. Diese Stickstoff-Portion, mit der im Primärplan bei der Freisetzung gerechnet wurde, bleibt jedoch den Pflanzen völlig unzugänglich, oder sie setzt sich in einem längeren Zeitintervall frei, und der Pflanze steht dann logisch eine unzureichende Stickstoff-Menge zur Verfügung und sie leidet.

MU Methylen-Harnstoff

Der Methylen-Harnstoff (MU) ist eine spezielle Quelle der sich langsam freigesetzten Stickstoffes. Er wird mit einer Kondensation der Harnstoff-Moleküle mit Formalin unter genau festgelegten Bedingungen erzeugt, das Ergebnis der Reaktion sind unterschiedlich lange Polymer-Ketten. Das Schema der langsamen Stickstoff-Freisetzung aus MU wird
beeinflusst vor allem von der Länge der entstehenden Ketten und dem Verhältnis zwischen den schnell wirkenden Stickstoff-Formen (wasserlöslich) und den Formen, die fähig sind, den Stickstoff langsam freizusetzen (nicht wasserlöslich). Die kürzeren Ketten sind besser wasserlöslich, deshalb für die mikrobielle Tätigkeit besser zugänglich. Demgegenüber sind die längeren Ketten weniger wasserlöslich und zu ihrer Umwandlung in lösliche Formen brauchen die Boden-Mikroorganismen mehr Zeit.

Im Gegensatz zu den Düngermitteln mit dem gesteuert freigesetzten Stickstoff, hängt das Erschließen des im MU gebundenen Stickstoffs für die Pflanzen fast ausschließlich von der mikrobiellen Aktivität im Boden und der Schnelligkeit der Mineralisierungs-Prozesse ab. MU ist gleichzeitig eine Quelle der Energie und Bausteine für die Boden-Mikroorganismen.
Mit der Verwendung von MU fördern Sie den Wachstum der Population der Boden-Mikroorganismen, die für die Mineralisierungs-Prozesse im Boden verantwortlich sind (ein rückwirkendes Erschließen der Nährstoffe, gebunden in organischen Makromolekülen der abgestorbenen Organismen). Bedingungen, die im höchsten Maße den Wachstum der Wurzel und die allgemeine Pflanzenaktivität beeinflussen, d.h. die Temperatur und Feuchtigkeit, sind gleichzeitig Faktoren, die den Maß der mikrobiellen Aktivität im Boden regulieren.

Mit anderen Worten heißt es: die im MU enthaltene Nährstoffe werden im erhöhten Maße den Pflanzen zugänglich gemacht, und zwar dank einer erhöhten mikrobiellen Tätigkeit im Boden, eben unter Bedingungen, die für einen Pflanzenwachstum optimal sind. Die Stickstoff-Freisetzung steht dann in direkter Korrelation mit den Bedürfnissen der Pflanze. Im Gegensatz zu den umhüllten Düngermitteln, wird das langsame Charakter der Stickstoff-Freisetzung aus MU nicht einmal in den Fällen bedroht, wenn die Körnchen durch einen nicht schonenden Umgang beim Transport oder bei der Lagerung an der Oberfläche beschädigt oder sogar zerbrochen wurden. Weil die langsame Wirkung mit chemischen Valenzen (Verkettung) gesichert 
wird, wird auch in solchen Fällen eine langzeitige langsame Stickstoff-Freisetzung sichergestellt.

Nicht zuletzt schützt MU die Grundwasser-Qualität, indem er den Stickstoff, ursprünglich aus dem beigesetzten Dünger, in der Wurzelzone anhält, und hindert das Durchsickern in das Grundwasser in Form von einer Bodenlösung der sich frei bewegender Nitrate. Dank dessen ist dieser Stickstoff langzeitig für die Pflanzen in ausreichender Menge zugänglich, und zwar auch bei hohen Temperaturen oder bei starken Regen. Das ist gesichert, indem die Stickstoff-Freisetzung aus MU nicht direkt nur durch die physikalisch-chemische Faktoren gesteuert wird, d.h. Temperatur und Hydrolyse, sondern es wird auch die mikrobielle Tätigkeit gefordert. Es ist auch zu erwähnen, dass der in den ausgewählten FENIX-Düngermittel-Reihen enthaltene MU neben dem stufenweise freigesetzten Stickstoff in Form von im Wasser nicht löslichen Verbindungen (längere Ketten) auch einen nicht geringfügigen Stickstoff-Anteil in wasserlöslicher, dennoch stufenweise freigesetzter Form enthält, womit er sich von ähnlichen, auf dem Markt zugänglichen Düngermitteln unterscheidet.